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RMC Italia in Lonato – Jenna Hansen überzeugt auf internationalem Spitzenniveau

  • Autorenbild: Jean-claude HANSEN
    Jean-claude HANSEN
  • 25. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Mit der Teilnahme an der RMC Italia auf der legendären Rennstrecke South

Garda Karting in Lonato am Gardasee stellte sich Jenna Hansen einer der größten Herausforderungen ihrer bisherigen Kartkarriere. Die Strecke zählt zu den bekanntesten und anspruchsvollsten Kartbahnen Europas und ist regelmäßig Austragungsort internationaler Spitzenveranstaltungen.

In der stark besetzten Rotax Mini-Klasse traf Jenna auf einige der besten Nachwuchsfahrer Europas. Das Ziel des Wochenendes war klar: möglichst viel Erfahrung sammeln, die bislang unbekannte Strecke kennenlernen und sich mit der internationalen Konkurrenz messen.

Da Jenna zuvor noch nie in Lonato gefahren war, musste sie sich zunächst an den anspruchsvollen Kurs gewöhnen. Mit jeder Trainingseinheit wurde sie schneller und fand immer besser ihren Rhythmus. Bereits im Qualifying gelang ihr mit Startplatz 11 ein starkes Ergebnis in einem hochklassigen Teilnehmerfeld.

Besonders beeindruckend verlief der erste Heat. Mit einem hervorragenden Start kämpfte sich Jenna bis auf Platz 7 nach vorne und reihte sich direkt hinter Robin Räikkönen, dem Sohn des Formel-1-Weltmeisters Kimi Räikkönen, ein. Über mehrere Runden verteidigte sie ihre Position souverän und zeigte, dass sie das Tempo der internationalen Spitze problemlos mitgehen konnte.

Auch im zweiten Heat bestätigte Jenna ihre starke Form und lag anschließend bereits auf Gesamtrang 8. Im Finale gelang ihr erneut ein starkes Rennen. Mit konstant schnellen Rundenzeiten arbeitete sie sich bis auf Platz 6 nach vorne und war auf dem Weg zu einem hervorragenden Top-6-Ergebnis.

Leider nahm das Rennen in der fünften Runde eine unglückliche Wendung. Jenna wurde von einem nachfolgenden Fahrer von hinten gerammt und ins Schleudern gebracht. Durch den Dreher verlor sie zahlreiche Positionen. Da das Fahrerfeld auf diesem hohen Niveau extrem eng beieinanderlag, war der Anschluss an die Spitzengruppe anschließend nicht mehr möglich. Am Ende überquerte sie die Ziellinie auf Platz 13.

Auch wenn das Endergebnis nicht das widerspiegelt, was an diesem Wochenende möglich gewesen wäre, überwiegen die positiven Erkenntnisse deutlich. Jenna hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf internationalem Spitzenniveau absolut konkurrenzfähig ist. Auf einer Strecke, die sie vor diesem Wochenende noch nie gefahren war, arbeitete sie sich kontinuierlich nach vorne und zeigte, dass sie das Tempo der besten Nachwuchsfahrer Europas mitgehen kann.

Die RMC Italia in Lonato war damit ein wichtiger Meilenstein. Das Wochenende hat gezeigt, dass Jenna das Potenzial besitzt, sich auch international in der Spitzengruppe zu etablieren. Mit den vielen gesammelten Erfahrungen und dem gewonnenen Selbstvertrauen blickt das gesamte Team optimistisch auf die kommenden Rennen.



 
 
 

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